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Außergewöhnliche Kölner Zuckerdose aus Silber, 18. Jahrhundert – Meister Henricus Koppes
Außergewöhnliche Kölner Zuckerdose aus Silber, 18. Jahrhundert – Meister Henricus Koppes
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Provenienz: Die bedeutende Sammlung Monasso
Ein seltenes und massives Stück rheinischen Silbers des frühen 18. Jahrhunderts von absoluter Museumsqualität. Diese beeindruckende ovale Silberdose (ursprünglich als Zuckerdose oder Bonbonnière gefertigt) ist ein Meisterwerk der Repoussé-Technik und ein greifbares Stück westeuropäischer Geschichte.
Design & Handwerkskunst
Die Dose ruht auf vier elegant detaillierten Löwentatzen und ist rundherum außergewöhnlich schwer und reich mit sogenannten „Godrons“ (Kabel- und Rippenränder) verziert. Die barocke Opulenz des Silberwerks atmet die Grandezza des frühen 18. Jahrhunderts.
Auf dem Deckel prangt ein wunderschön graviertes heraldisches Familienwappen mit einem Sparren und aufsteigenden Löwen. Wie bei erstklassigem Silberwerk üblich, wurde dieses Wappen von einer späteren aristokratischen oder patrizischen Familie (vermutlich im 19. Jahrhundert) eingraviert, um dieses geschätzte Erbstück zu personalisieren. Dies verleiht dem Objekt eine wunderschöne, zusätzliche historische Schicht.
Der Silberschmied: Henricus Koppes
Das Objekt wurde zweifelsfrei geprüft und gestempelt von dem angesehenen Kölner Meister-Silberschmied Henricus Koppes (auch bekannt als Küppers oder Köppers).
Koppes, ursprünglich aus Rees stammend, trat 1696 als Geselle in die Lehre bei Gerard Cunibert Post ein. Er entwickelte sich schnell zu einem der bedeutendsten Silberschmiede Kölns. 1707 erwarb er die begehrte Kölner Bürgerschaft und erreichte 1723 den ultimativen Status des Amtsmeisters (Zunftmeister).
Sein Werk ist äußerst selten und befindet sich in bedeutenden Sammlungen. Eine nahezu identische Zuckerdose aus seiner Hand, ebenfalls „reich godronniert“, befindet sich heute in den Tresoren des renommierten Museums für Angewandte Kunst Köln (MAKK) unter der Inventarnummer G 1068. Er fertigte auch Stücke für die Mauritzkirche in Münster an.
Punzen & Authentizität
Der Boden der Dose trägt die unauslöschlichen Beweise der strengen Kölner Gildenprüfungen des 18. Jahrhunderts:
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Stadtpunze: Das Kölner Wappen mit den drei Kronen.
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Meisterzeichen: Das verschlungene Monogramm ‚HK‘ in einem Schild, Henricus Koppes zugehörig.
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Tremolierstich: Die prominente Zickzacklinie auf dem Boden, die authentische Signatur des Prüfers aus dem 18. Jahrhundert, der den Silbergehalt testete.
Provenienz
Dieses spezifische Exemplar hat eine makellose Provenienz. Das Objekt ist Teil der berühmten Sammlung Monasso, ein Name, der in Sammlerkreisen synonym für ein untrügliches Auge für historische Seltenheit, Authentizität und kompromisslose Qualität steht. Es ist daher eine einzigartige Gelegenheit, ein Spitzenstück aus dieser renommierten Sammlung zu erwerben.
Spezifikationen:
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Datierung: Frühes 18. Jahrhundert (zwischen ca. 1707 und 1739)
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Herstellungsort: Köln, Deutschland
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Meister: Henricus Koppes (Amtsmeister ab 1723)
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Material: Massivsilber
Aktie
